Wurzelchakra – Steinbock – Jaspis

In der letzten Zeit habe ich mich persönlich recht viel mit den einzelnen Chakren auseinandergesetzt. Ihre Beziehung zu unseren Lebensjahren, die Verbindung zu Farben, Heilsteinen, Sternzeichen und so weiter. Mit den einzelnen Themen beschäftige ich mich ja schon länger, aber so intensiv, um auch die Zusammenhänge zu sehen, kam erst in den vergangenen Wochen. Und warum dies dann nicht gleich an euch weitergeben?

Schon letztes Jahr wollte ich in meinem Blog eine Reihe starten, indem ich regelmäßig verschiedene Heilsteine, Pflanzen, Aura Soma Flaschen und Blütenessenzen vorstelle, um Euch mein Wirkungsfeld etwas näher zu bringen. Ich wollte ganz von vorne anfangen, denn ich weiß, dass einige von Euch (fast) keine Ahnung haben, wenn ich los legen würde über Chakren und so weiter zu reden. Irgendwie hat mir aber die Verbindung gefehlt. Wo anfangen?
Jetzt habe ich den roten Faden gefunden.


Aber was sind denn nun die Chakren? Die Chakren-Lehre besagt, dass in unserem Körper unsichtbare Energiefelder sitzen, die von der Lebensenergie Prana oder Chi durchflutet werden. Es gibt 7 Hauptchakren. Ihre kreisenden Bewegungen führen zu der Bezeichnung „Chakra“ was Rad bedeutet. Von jedem Chakra zieht ein Energiekanal zur Wirbelsäule, wo der Hauptenergiekanal verläuft. Jedes Chakra hat eine andere Aufgabe, steht mit bestimmten Organen in Verbindung und schwingt in einer entsprechenden Grundfarbe. Die unteren Chakren schwingen in einer niedrigen Frequenz. Sie stehen für die Grundbedürfnisse und Emotionen des Menschen. Die oberen Chakren schwingen schneller und stehen in Verbindung mit unseren geistigen und spirituellen Fähigkeiten.

Ich stell Euch nun das erste Chakra mal genauer vor.

1. Chakra, Wurzelchakra oder Basiszentrum, Muladhara-Chakra

Position: Zwischen Anus und Genitalien, es öffnet sich nach unten Richtung Erde
Körperliche Zuordnung: Alles feste, wie Knochen, Zähne und Nägel, außerdem Anus, Rektum, Darm, Prostata, Blut und Zellaufbau, Beine
Drüse: Nebenniere (Steuerung der Blutverteilung, Temperatur)
Farbe: Rot
Steine: alle schwarzen und roten Steine, vor allem Achat und Jaspis
Element: Erde
Astrologische Zuordnung:
Steinbock/Saturn (Struktur und Verankerung)
Widder/Mars (Neubeginn und Angriffslust)
Stier/Venus (Verbundenheit mit der Erde, sinnlicher Genuss)
Skorpion/Pluto (Wandlung, Erneuerung, sexuelle Energie)
Ätherische Öle und Räucherstoffe: Nelke, Rosmarin, Patchouli, Zeder
Nahrungsmittel: Wurzelgemüse

Dieses Chakra steht für die ursprüngliche Lebenskraft. Die Stabilität und Verwurzelung in unserem Leben wird in diesem Energiewirbel ausgedrückt. Je nachdem wie stark dieses Chakra geöffnet und energetisiert ist, fühlen wir uns stark verbunden mit der Natur sicher und durchsetzungsfähig in unserem Alltag. Oder, falls ein energetischer Mangel herrscht, haben wir Existenzsorgen, fühlen uns unsicher und vielleicht fehl am Platz. Dieses Energiezentrum ist verbunden mit unserer Sexualität, dem sich ausdrücken können, sich in seinem Körper wohl fühlen. Auch steht hier der Bezug zur materiellen Ebene im Vordergrund, es vermittelt Macht, Geld und Bodenständigkeit. Bei einer überschüssigen Energie in diesem Bereich sind dann solche Aspekte sehr wichtig, die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse steht an erster Stelle.

Dieses erste Chakra ist die Verbindung zwischen der äußeren Welt und der inneren Spiritualität. Ein geheilte und geöffnetes Wurzelchakra ermöglicht es uns ohne Angst aufs Leben einzulassen und uns dem Fluss des Lebens hinzugeben. Erst wenn wir in dieser äußeren, materiellen Welt gefestigt und angekommen sind, können wir spirituell wachsen. Auf der körperlichen Ebene spiegelt das erste Chakra unser Immunsystem wider. Ein starkes Wurzelchakra zeigt sich in einem kraftvollen gesunden Körper. Andersherum neigen Menschen mit einem geschwächten Wurzelchakra dazu zu kränkeln, sind müde und haben keine Ausdauer.

Reinigung und Aktivierung des Wurzelchakras
Am besten setzt Du Dich im Schneidersitz auf die frische Erde und atmest ganz bewusst ihren Geruch ein. Komm in Verbindung mit „Mutter Natur“. Du kannst dazu ein langes „u“ singen. Wenn Du nun die Möglichkeit hast, die blutrote auf- oder untergehende Sonne dabei zu betrachten, ist das natürlich optimal.
Auch eine Chakrenmeditation, Reiki oder Heilsteine bringen das Wurzelchakra in Balance.


Tierkreiszeichen Steinbock 22.12. – 20.01.

Das Tierkreiszeichen Steinbock, welches vom 22.12. bis 20.01. vorherrscht, ist ebenfalls dem Element Erde zugeordnet. Steinbockmenschen möchten gern den Lauf der Zeit überschauen und sich auf die Ewigkeit ausrichten. Sie wollen den Gipfel des Lebens aus eigener Kraft und am liebsten allein erklimmen, über dem Alltäglichen stehen, die Realität erkennen. Das Steinböckle tut sich in Teams recht schwer. Er mags perfekt und denkt, dass es außer ihm keiner so perfekt macht, wie er. Auch glaubt er, dass er sich Anerkennung und Liebe durch Ehrgeiz, Fleiß und erbrachte Leistungen verdienen muss. Der Steinbock braucht viel Zeit und Vertrauen, bis er sich einem anderen Menschen wirklich öffnet und über seine Gefühlswelt sprechen kann.

Wenn er trotz seiner Ausrichtung auf die Realität und das Physische lernt, z. B. durch Meditation und Innenschau sein „Alleinsein“ ins „wir sind alle eins“ zu verwandeln, kann der Steinbockmensch eine Inspiration und ein Lehrer für andere sein. Sie beschäftigen sich dann mit altem Wissen und Traditionen und wollen gern etwas zum „großen Ganzen“ beitragen. Er hat die Gabe uralte und unvergängliche Weisheiten in der neuen Zeit zugänglich zu machen. Viele spirituelle Meister sind unter dem Zeichen des Steinbocks geboren.

22.12. – 20.01.
Element: Erde
Astrologische Zuordnung: Saturn
Pflanzenqualität: Wurzeln
Körperregion: Gelenke, Knochen, Haut
Organsystem: Blutkreislauf

Unterstützende Heilsteine für den Steinbock:
Roter Jaspis: Er erinnert den Steinbock bei seinem Aufstieg immer wieder an den Boden, der ihn trägt
Mondstein: kann gefühlsmäßige Blockaden des Steinbocks brechen
Obsidian: lässt ihn sein inneres Licht finden
Schwarze Perle: lässt den Steinbock anderen Menschen und Ereignissen mit Verständnis begegnen
Grüner und schwarzer Turmalin: fördern die Zielgerichtetheit und öffnen ihn für die Spiritualität
Rauchquarz: erinnert den Steinbock an sein inneres Licht, auch wenn Dunkelheit um ihn herum herrscht
Bergkristall: lässt das Wesen des Steinbock-Menschen zur höchsten Klarheit wachsen
Diamant: unterstützt ihn bei der Konzentration auf das Wesentliche


Jaspis

Astrologische Zuordnung: Steinbock, Widder, Skorpion, Jungfrau und Krebs

Den Jaspis gibt es in sehr vielen Farbnuancen, vorwiegend aber in erdigen Farbtönen wie grün, ocker, rot und braun. Er wird als die „Mutter aller Steine“ bezeichnet, denn er vermittelt Weisheit, Kraft und Liebe, wie die von „Mutter Erde“. Dieser recht unscheinbare Stein strahlt eine vitalisierende, reinigende und beschützende Energie aus. Er schafft im physischen Körper die Voraussetzungen dafür, dass wir bereit werden für eine höhere Energieschwingung, für die spirituelle Ebene. Wie alle Edelsteine kann der Jaspis keine Wunder vollbringen oder Krankheiten wegzaubern, aber er kann Energiefelder wieder aufladen und mit seiner Schwingungsfrequenz unsere Selbstheilungskräfte anregen. Besonders die rote Variante belebt den Körper und fördert die Durchblutung. Der rote Jaspis erwärmt den Körper und hat bei Frauen eine heilende Wirkung auf Gebärmutter und Eileiter, wenn er in diesem Bereich auf der Haut getragen wird. Außerdem wirkt er stärkend auf Nieren, Blase, Magen, Leber und Milz.

Quellen: Das Chakra-Hanbuch, Edelsteine und Sternzeichen von Shalila Sharamon und Bodo J. Baginski und mein Wissen