Wacholder (Juniperus communis)

Genau wie beim Holunderstrauch gibt es viele alte Sagen und Geschichten um den Wacholder. Einige besagen, dass unter ihm der Schlüssel zum Schatz verborgen sei. Er vertreibt böse Geister und Hexen und soll die Eigentümer eines Hauses vor neidischen und argwöhnischen Leuten schützen. Früher räucherte man mit Wacholder, um seuchenartige Krankheiten wie die Pest auszutreiben. Inzwischen ist die antiseptische Wirkung der Wacholderholz-Räucherung wissenschaftlich belegt. Unsere Ahnen wussten also intuitiv was gut für sie war. Der Duft der Wacholderholz oder -Beeren Räucherung und des ätherischen Öls ist würzig frisch und verbreitet eine schützende und gereinigte Atmosphäre.

Der Wacholder hat besonders blutreinigende und nierenanregende Eigenschaften, was positive Auswirkungen auf Stoffwechselerkrankungen wie Rheuma und Gicht hat. Bei geschwächten Nieren oder in der Schwangerschaft sollte er nicht angewendet werden. Doch auch bei Magen-Darmleiden, Sodbrennen und Leberbeschwerden ist der Wacholder ein bewährtes Helferlein. Nicht zu vergessen macht er in der Küche Speisen wie Sauerkraut, Fleisch und Fisch bekömmlicher.

Wacholder hilft an Tagen, an denen nichts klappen will, man einfach alles hinwerfen mag, neue Zuversicht zu gewinnen. Er klärt krankmachende Emotionen, damit wir sie loslassen können. Außerdem reinigt er die Gefühlswelt, wenn wir „schlechte Schwingungen“ von anderen Menschen abbekommen haben.
Die Pflanzenbotschaft des Wacholders ist: „Stark und ruhig kannst Du ins Leben gehen.”

Astrologische Zuordnung: Saturn und Mars
Unterstützende Heilsteine: roter Jaspis, Zinnober, Malachit, Rhodochrosit, Tigereisen


Nelke (ätherisches Öl)

Die Nelke wirkt bei innerer Anwendung keimtötend, wundheilungsfördernd und schmerzstillend. Sie hilft gegen Blähungen, Magenweh und Krämpfe im Verdauungstrakt. Auch sie wird gern in der Küche eingesetzt.
Äußerlich wird die Nelke gern bei Zahnschmerzen eingesetzt, wobei der betroffene Zahn damit eingerieben wird. Bei schlechtheilenden Wunden kann eine Kompresse mit Nelkenöl aufgelegt werden.

Dieses ätherische Öl kann man dem Wurzelchakra zuordnen. Es erdet, bringt einem auf den Boden der Tatsachen zurück und bringt eine tiefe Verbindung zur Natur. Die Nelke hält uns vor Augen, dass alles Leben, was auf der Erde wächst auch wieder vergeht. Sie öffnet den Verstand für diese Erkenntnis, welche uns unsere eigene Sterblichkeit bewusst macht.
Die Pflanzenbotschaft der Nelke ist: „Leben und Sterben, alles ist eins.“


Sundew (australische Blütenessenz)

Menschen, die diese Blütenessenz brauchen mangelt es an Konzentration, sind unentschlossen und entscheidungsschwach. Vor allem dann, wenn sie etwas Unangenehmes erledigen müssen, achten sie nicht auf Details. Sie haben eine Erdverbindung dringend nötig. Sundewmenschen sind oft Tagträumer. Diese Essenz holt sie ins Jetzt zurück. Oft geschieht die Flucht aus der Gegenwart nach einem Trauma.

Die positiven Aspekte der Sundew zeigen sich in Entschlossenheit und Aufmerksamkeit fürs Detail. Man findet wieder ein lebhaftes Interesse an der Wirklichkeit und mag mit beiden Beinen auf der Erde stehen. Träume und Inspirationen wollen in die Tat umgesetzt werden.
Die Pflanzenbotschaft der Sundew ist: „Ich lebe ganz im Hier und Jetzt. Ich stehe fest auf dem Boden der Realität.“


Deep Red, Aura Soma Pomander

Duft: erdig, fruchtig
Ätherische Öle: Nelke, Johanniskraut, Sandelholz, Zedernholz
Chakra: Wurzelchakra
Körperliche Zuordnung: Knochen und Gelenke
Edelsteinenergien: roter Jaspis, Granat, Rubin, Karneol
Anwendung: wird in die Aura gefächert

Der tiefrote Pomander bietet starken energetischen Schutz bei großen Menschenansammlungen und vor Energieverlusten. Bei Schwäche und Müdigkeit bringt er neue Kraft und Schwung. Der Pomander lindert alle Arten von Ängsten, vor allem, solche, die ums Überleben gehen. Zum Beispiel Existenz- oder Geldsorgen, aber auch gesundheitliche Ängste. Er weckt eine Liebe und Leidenschaft für das Leben.

Der dunkelrote Pomander reinigt negative Energien aus Räumen, von Gegenständen aber auch negative Schwingungen, die an uns kleben. Außerdem verbindet er uns mit uns selber, unseren Wurzeln. Herz und Verstand werden vereint und die weibliche Intuition wird gestärkt.

Er wirkt gegen Wut und Ärger, erdet uns. Auch wird ihm eine aphrodisierende Wirkung nachgesgt


Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich „Sind diese Zusammenhänge zwischen den astrologischen Zuordnungen, Farben und Steine wichtig für mich?“ Ganz klar „Jein“. Natürlich braucht sich das keiner zu merken. Ich hab das hier aufgeführt um Euch zu zeigen, wie alles zusammenhängt und wie stimmig das dann in sich wird. Für mich wiederum ist es wertvoll für die Auswahl der Essenzen, Steine und auch bei der Überlegung, welche Atempause DIR grad am besten tät.

Ich hoffe es hat Dir Spaß gemacht zu lesen und dass du beim nächsten Mal wieder dabei bist.

Quellen: Die Kräuter in meinem Garten, Siegried Hirsch und Felix Grünberger Baumheilkunde, Renato Strassmann Australian Bushflower Essences, Ian White Aura Soma, Vicky Wall